Allgemeine Geschäftsbedingungen für Seminare
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über offene Online-Seminare und Inhouse-Seminare zwischen Michael Wachholz, Iländerweg 5, 45239 Essen (nachfolgend „Veranstalter“), und seinen Kundinnen und Kunden.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an Einrichtungen, Unternehmen, Behörden, Selbstständige und Freiberufler, die das Seminar für ihre berufliche oder gewerbliche Tätigkeit buchen. Das gilt auch für Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG. Mit der Anmeldung bestätigt die Kundin oder der Kunde, als Unternehmer zu handeln.
Abweichende Bedingungen der Kundin oder des Kunden gelten nur, wenn der Veranstalter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
2. Anmeldung und Vertragsschluss
Die Darstellung der Seminare auf der Website ist kein verbindliches Angebot. Die Anmeldung über das Anmeldeformular, per E-Mail oder telefonisch ist ein verbindliches Angebot der Kundin oder des Kunden.
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Veranstalter die Anmeldung per E-Mail bestätigt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Ist ein Seminar ausgebucht, informiert der Veranstalter darüber und bietet nach Möglichkeit einen anderen Termin an.
Die Kundin oder der Kunde ist verpflichtet, richtige Angaben zu machen, insbesondere zur Rechnungsadresse und zu den E-Mail-Adressen der Teilnehmenden, und Änderungen mitzuteilen.
Vertragssprache ist Deutsch.
3. Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Anmeldung auf der Website genannten Preise. Alle Preise verstehen sich pro teilnehmender Person zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Im Preis enthalten sind die Teilnahme am Live-Online-Seminar sowie die Seminarunterlagen in elektronischer Form.
Die Rechnung wird nach der Anmeldebestätigung per E-Mail versandt. Sie ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen, spätestens jedoch vor Seminarbeginn.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregeln (§ 288 Abs. 2 BGB).
4. Stornierung durch die Kundin oder den Kunden
Eine Stornierung muss in Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen. Maßgeblich ist der Eingang beim Veranstalter.
Bei Stornierung gelten folgende Gebühren:
- bis 6 Wochen vor Seminarbeginn: kostenfrei
- ab 6 Wochen bis 2 Wochen vor Seminarbeginn: 50 % des Seminarpreises
- ab 2 Wochen vor Seminarbeginn oder bei Nichtteilnahme: 100 % des Seminarpreises
Statt zu stornieren, kann die Kundin oder der Kunde jederzeit kostenfrei eine Ersatzperson benennen.
Der Kundin oder dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Veranstalter kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
5. Absage oder Änderungen durch den Veranstalter
Der Veranstalter kann ein Seminar absagen, wenn weniger als 4 Personen angemeldet sind. Die Absage erfolgt spätestens 7 Tage vor Seminarbeginn.
Der Veranstalter kann ein Seminar außerdem aus wichtigem Grund absagen, insbesondere bei Erkrankung des Referenten, höherer Gewalt oder technischen Störungen, die eine Durchführung unmöglich machen. Er informiert unverzüglich.
Bei einer Absage nach Absatz 1 oder 2 werden bereits gezahlte Beträge vollständig erstattet oder auf Wunsch auf einen anderen Termin umgebucht. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Ersatz von Reise- oder Ausfallkosten, bestehen nicht, soweit nicht Ziffer 8 etwas anderes bestimmt.
Geringfügige Änderungen im Ablauf oder in der Reihenfolge der Inhalte, die den Gesamtcharakter des Seminars nicht verändern, bleiben vorbehalten.
6. Durchführung als Online-Seminar
Online-Seminare finden live über die Videokonferenz-Software Zoom statt. Die Zugangsdaten erhalten die Teilnehmenden rechtzeitig vor Seminarbeginn per E-Mail.
Für die technischen Voraussetzungen auf Seiten der Teilnehmenden (internetfähiges Endgerät mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher, stabile Internetverbindung) ist die Kundin oder der Kunde verantwortlich. Das Seminar lebt von der aktiven Mitarbeit; die Teilnehmenden sollen daher mit eingeschalteter Kamera teilnehmen.
Die Zugangsdaten sind nur für die angemeldete Person bestimmt und dürfen nicht weitergegeben werden.
Bild- und Tonaufnahmen des Seminars sind nur mit Zustimmung des Veranstalters und aller Teilnehmenden erlaubt.
7. Seminarunterlagen und Nutzungsrechte
Die Seminarunterlagen sind urheberrechtlich geschützt. Die Teilnehmenden erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Unterlagen für die eigene berufliche Tätigkeit zu nutzen.
Eine Vervielfältigung, Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung oder Nutzung für eigene Schulungen ist nur mit schriftlicher Zustimmung des Veranstalters erlaubt.
8. Haftung
Der Veranstalter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Die Seminarinhalte werden sorgfältig erarbeitet. Sie ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall. Für die Umsetzung der Inhalte im eigenen Betrieb und deren Ergebnisse sind die Kundin oder der Kunde selbst verantwortlich.
9. Inhouse-Seminare
Für Inhouse-Seminare gelten vorrangig die im jeweiligen Angebot vereinbarten Bedingungen (Inhalt, Termin, Honorar, Reisekosten, Stornierung). Ergänzend gelten diese AGB.
10. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden nur zur Durchführung des Vertrags verarbeitet. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung auf fehlzeiten-reduzieren.de.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist die Kundin oder der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Essen.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 17. Oktober 2026